Mai 18 2016

Es beginnt zu tauen. Ein weiterer Rückschlag für die Sportstadt Hamburg!


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Nachdem Hamburg bereits im letzten Jahr das Rennen um die Olympischen Sommerspiele 2024 selbstständig beendet hat, die Handballer des HSVs Insolvenz anmelden mussten, die Volleyballerinen vom VT Aurubis aufgrund fehlender Sponsorengelder ihre Teilnahme an der Ersten Bundesliga absagen mussten und die Cyclassics vor dem Aus stehen, folgt nun ein weiterer Tiefschlag für die noch s.g. Sportstadt Hamburg. Den „Kühlschränken“ von den Hamburg Freezers wurde unerwartet der Stecker gezogen.

Dazu der stellvertretende Landesvorsitzende Sven Glowik (26) und der Landesvorsitzende Carsten Ovens (34) MdHB gemeinsam:

„Mit dem Rückzug der Freezers aus der Deutschen Eishockey Liga verliert Hamburg nun ein weiteres wichtiges und publikumswirksames Aushängeschild für den Spitzensport in dieser Stadt und den Anschluss an Metropolen des Sports.

Die JU Hamburg hat sich bereits auf Ihrem Hamburgtag im April für die Stärkung der Sportstadt Hamburg ausgesprochen und fordert, dass die Stadt Hamburg die Sportstätten und Sportanlagen im gesamten Stadtgebiet modernisiert und Sportvereine durch stärkere finanzielle Mittel unterstützt! Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass das Engagement für den Sportstandort Hamburg durch den Senat, seit dem Scheitern des Olympia-Referendums, komplett eingestellt wurde. Unterstrichen wird das durch die Kürzung der Sanierungsmittel aus der „Sanierungsoffensive Sportstättenbau“.

Hamburg darf den Anschluss an den Spitzensport nicht verlieren und muss dringend handeln! Dazu gehört der Sportstättenbau, die Förderung des Leistungs- und Breitensports und das Bewerben um internationale Sportveranstaltungen und deren Durchführung! Nur so bleiben der Sport und die Vereine in Hamburg am Leben!“

 

Den verabschiedeten Antrag der JU Hamburg zur Stärkung der Sportstadt Hamburg, finden Sie hier.