Nov 29 2015

Hamburg braucht jetzt eine neue Vision


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Die Wähler haben entschieden. Hamburgs Olympia-Bewerbung für die Sommerspiele 2024 soll nicht weiter fortgeführt werden.

In den vergangenen Wochen hat die Junge Union Hamburg mit Feuer und Flamme für Olympia geworben. Von Werbematerialien auf dem Deutschlandtag der Jungen Union Deutschlands mit über 1.000 Gästen, über Infostände in vielen Stadtteilen, bis hin zur Teilnahme an mehr als 50 Podiumsdiskussionen.: unsere Mitglieder haben mit viel Einsatz gekämpft. Umso größer ist die Enttäuschung über den Ausgang des Referendums.

Dazu Carsten Ovens MdHB (34), Landesvorsitzender der Jungen Union Hamburg: „Durch dieses Ergebnis verpasst Hamburg eine historische Chance. Die Begeisterung für den Sport in unserer Stadt bleibt dennoch groß. Olaf Scholz hat dagegen zum zweiten Mal eine Volksabstimmung verloren. Der grüne Anbau der Regierung hat sich einmal mehr als instabil erwiesen. Der Nimbus des ordentlichen Regierens schmilzt schneller, als Schnee am Ende des Winters. Dem Bürgermeister ist nun seine einzige Vision für unsere Stadt abhanden gekommen. Hamburg braucht ein Ziel, eine Vision, eine Entwicklungsperspektive. Der rot-grüne Senat wäre dabei gut beraten, die Anregungen, Ideen und Konzepte der Union ernst zu nehmen. Dazu gehört das Konzept der Wachsenden Stadt, der Sprung über die Elbe. Auch ohne Olympia muss der Senat mit aller Kraft daran arbeiten, Norden und Süden Hamburgs zu verbinden.

Anstatt Olympischer Spiele müssen andere Faktoren unserer Stadt voran bringen. Wissenschaft, Forschung und Lehre ziehen Jahr für Jahr tausende junger Menschen in unsere Stadt. Eine exzellent aufgestellte Wissenschaftsszene vitalisiert eine Stadt auf Dauer. Olaf Scholz täte gut daran, dieses Thema zur Chefsache zu machen und strategisch zu entwickeln.“