Sep 08 2015

JU Hamburg stellt Weichen für den Deutschlandtag


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Am Montagabend wählte die Landesdelegiertenversammlung (LDV) der Jungen Union (JU) Hamburg ihre Delegierten für den Deutschlandtag der Jungen Union 2015. Gemeinsam mit den verabschiedeten Anträgen gab die LDV damit den Startschuss für die finalen Vorbereitungen des Kongresses, der vom 16.-18. Oktober erstmals nach 42 Jahren wieder in Hamburg stattfinden wird.

Insgesamt stellt der Hamburger Landesverband drei Delegierte für den Deutschlandtag, zusätzlich zum Bundesvorstandsmitglied (Philipp Heißner MdHB) und dem Deutschlandratsdelegierten (Thomas Mühlenkamp, Bezirksabgeordneter Wandsbek), die qua Amt als Delegierte teilnehmen. Gewählt wurden Sijawasch Saremi (JU Hamburg-Nord), Benjamin Kolbeck (JU Eimsbüttel) sowie Daniel Braune-Krickau (JU Wandsbek). Ersatzdelegierten sind Franziska Billig (JU Altona), Anna Lehné (JU Hamburg-Mitte) sowie Uwe Lindemann (JU Harburg).

Zudem wurden mit dem Zukunftspapier der JU Deutschlands und dem Antrag “Stark für Städte – fit für die Großstadt” zwei Vorlagen des Bundesvorstands diskutiert und positiv verabschiedet. Das Zukunftspapier umfasst mit Energie, Digitalisierung, Familie und Arbeit, Bildung und Integration, Globalisierung und Wettbewerbsfähigkeit sowie Identität, Werte und Ehrenamt insgesamt sechs gesellschaftsrelevante Themenblöcke, welche die Junge Union in ganz Deutschland in den kommenden Jahren prägen wird. Der Großstadt-Antrag beruht auf einer Initiative der JU Hamburg und der JU Berlin, und soll der Union in Großstädten neue Impulse geben. Aufgrund der wachsenden Bedeutung von Deutschlands Großstädten und neuen Herausforderungen, wie bei der Flüchtlingsunterbringung und -integration, entwickelt der Antrag in den Bereichen Arbeit, Transport, Kommunikation, Sicherheit und Wohnraum praktische Zukunftsvisionen.

Im Anschluss wurden vorliegende Hamburger Anträge diskutiert. Verabschiedet wurde ein Papier zur Einrichtung spezieller Aufnahmeeinrichtungen für Balkanflüchtlinge, die konsequente Umsetzung von Parteiausschlüssen von Personen, die Mitglied rechtsextremistischer Organisationen sind, sowie die Einführung eines europäischen Verteilungsschlüssels für Flüchtlinge. Außerdem wurde beschlossen, einen Kongress zum Thema Jugendpolitik auszurichten.

Carsten Ovens MdHB (34), Landesvorsitzender der Jungen Union Hamburg, zog ein positives Fazit: „Eine erfolgreiche Sitzung. Beim emotionalen Thema Flüchtlinge wurde sehr sachlich diskutiert. Unsere Mitglieder helfen vielfach privat und wollen auch als Jugendorganisation einen eigenen Beitrag leisten. Ebenso verhielt es sich bei den Wahlen und den weiteren Antragsdiskussionen. Wir freuen uns schon sehr darauf, nach 42 Jahren, vom 16.-18. Oktober, den Deutschlandtag der Jungen Union endlich wieder an Alster und Elbe ausrichten zu dürfen.“