Mrz 14 2016

Junge Union Hamburg: Aufhalten der AfD ist jetzt Aufgabe aller demokratischen Parteien


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Die erschreckend hohe Zustimmung für die Alternative für Deutschland (AfD) bei den Wahlen am „Super-Sonntag“ in den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt zeigt, dass sich dieses Problem nicht von alleine und durch ausweichen lösen lässt.

Dazu der Landesvorsitzende der Jungen Union Hamburg, Carsten Ovens (34) MdHB:

„Die hohe Zustimmung der Wähler für die AfD sollte alle demokratischen Parteien in höchste Alarmbereitschaft versetzen. Sie ist ein Schlag gegen alle, die im Wahlkampf mit vollem Einsatz und schlagkräftigen Argumenten für unsere Werte geworben haben. Alle demokratischen Kräfte in unserer Gesellschaft müssen nun geschlossen die Positionen der AfD aufklären und den Bürgern aufzeigen, dass eine Partei, die versucht mit billigen und fremdenfeindlichen Parolen zu hetzen und Bürger gegeneinander aufzuwiegeln, unser demokratisches und friedliches Zusammenleben stark gefährdet. Gemeinsam müssen wir uns dieser Partei stellen und ihre schädlichen Ansichten durch vernünftige Argumente überführen. Besonders jungen Menschen muss aufgezeigt werden, dass diese Partei keine Alternative für sie ist. Als Junge Union Hamburg haben wir uns deswegen bereits im Bürgerschaftswahlkampf 2015 intensiv mit den Vertretern der AfD auseinandergesetzt, zum Beispiel bei zahlreichen Terminen der „It’s-your-choice-Tour“ an Hamburger Schulen. Die Wahlen zeigen, wie gefährlich es ist, wenn wir die AfD einfach weiter gewähren lassen. Vertreter dieser Partei dürfen keine Verantwortung in demokratischen Parlamenten bekommen, die sie mit ihren Programmen und Inhalten so verachten. In den Hamburger Bezirksversammlungen und in der Bürgerschaft beobachten wir, dass faktisch keine parlamentarische Arbeit der AfD-Fraktionen stattfindet. Sieht so etwa eine Alternative aus?“