Jun 09 2016

Peinliches Versagen des Senats – Hamburgs Wirtschaft bringt Sportstandort trotzdem vorwärts.


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Am heutigen Tag wurde ein neues Projekt der Sportmetropole Hamburg vorgestellt: der Care Energy Sports-Dome. Dieses einzigartige Bauvorhaben ermöglicht die Ausübung verschiedener Trendsportarten mitten in der HafenCity. Angesichts der desaströsen Sportpolitik des Senats in der jüngsten Vergangenheit ein wichtiges Signal, dass aus der Hamburger Wirtschaft kommt. Die Junge Union Hamburg begrüßt dieses Engagement sehr, fordert aber gleichzeitig vom Senat mehr Unterstützung für den Hamburger Sport. Dies soll vor allem durch eine bessere Finanzierung sowie die Sanierung von Sportstätten und der besseren Vernetzung von Politik und Sport gelingen. Dazu wird am 11. Juni auf dem Landesparteitag der CDU Hamburg ein entsprechender Antrag eingereicht.

Dazu der Landesvorsitzende Carsten Ovens (34) MdHB und der stellvertretende Landesvorsitzende Sven Glowik (27) gemeinsam:

„Die Sportmetropole Hamburg wird trotz des rot-grünen Senats um ein spannendes Projekt erweitert. Hamburg kann sich glücklich schätzen dieses starke Engagement der Wirtschaft in der Stadt zu finden. Die letzten Wochen haben gezeigt, wie wenig dem Senat und Hamburgs Bürgermeister Scholz tatsächlich noch am Sportstandort Hamburg gelegen ist. Der ausgehandelte Kompromiss mit den den Sportverbände hat zwar etwas mehr Geld für die Arbeit der Vereine gebracht, ist aber auf lange Sicht zu wenig um den Standort Hamburg weiterhin als Sportstadt zu betiteln. Mit dem neuen Sports-Dome in der HafenCity bekommen auch Nischensportarten einen Platz in der Hamburger Sportlandschaft.

Wir als Junge Union Hamburg sehen die vielen Aufgaben die Breiten- und Spitzensport in einer Gesellschaft übernehmen. Dafür ist eine finanzielle Unterstützung durch die Stadt ein gerechtfertigter und notwendiger Beitrag. Wir fordern den Senat deswegen zu einer verlässlichen Finanzierung und Unterstützung des Hamburger Sports auf. Dazu gehört für uns auch eine umfassende Sanierung der Sportanlagen im Hamburger Stadtgebiet. Wir werden am Samstag auf dem Landesparteitag der CDU um Zumstimmung für diesen Antrag werben.“

Über den Antrag „Stärkung und Sicherung der Sportstadt Hamburg“:
Der Antrag sieht vor Sportanlangen im gesamten Stadtgebiet zu modernisieren beziehungsweise neu zu bauen wo Bedarf ist. Hier soll vorausschauend gebaut werden und die Anforderungen von Sportvereinen im Schulbau berücksichtigt werden, um so die Knappheit von Turnhallen -besonders im Winterhalbjahr- zu vermeiden. Außerdem ist zu einer besseren Interessenvertretung der Sportvereine gegenüber der Politik die kontinuierliche Einführung Runder Tische vorgesehen, die bereits im Zuge der Olympiabewerbung erprobt wurden. Weiterhin wird der Senat aufgefordert die Integrationsleistung der Sportvereine anzuerkennen und angemessen zu unterstützen. Der Antrag wurde auf dem Hamburgtag der Jungen Union beschlossen und steht am kommenden Sonnabend auf der Tagesordnung der CDU Jahreshauptversammlung.