Nov 22 2016

Rot-Grüner Senat verschläft Hamburgs Zukunft


Die Junge Union Hamburg hat auf ihrer Landesdelegiertenversammlung am 21. November den rot-grünen Senat stark kritisiert sowie weitere Initiativen für bildungspolitischen Fortschritt eingebracht. Dazu wurden neben einem Antrag zur Metropolregion, der vorsieht, dass die Linien des HVV auch nachts ohne Unterbrechung fahren sollen, erneut zwei Anträge zur Bildungspolitik beschlossen. Diese beinhalten die finanzmarktpolitische Bildung sowie Projekttage, an denen die Schüler mit wichtigen Informationen zu Chancen und Risiken in den sozialen Medien vertraut gemacht werden. Stark kritisiert wird der rot-grüne Senat auch in einem Antrag, der sich mit der Durchsetzung der geltenden Wertstoff-Verordnung auseinandersetzt. Um diese einzuhalten müssen in Hamburg mindestens 200.000 Biotonnen zusätzlich aufgestellt werden.

Auch auf Bundesebene soll die Stimme der jungen Generation stärker Gehör finden. Dazu kandidiert Antonia Niecke (25), stellvertretende Landesvorsitzende, auf Platz 8 der CDU Liste zur Bundestagswahl 2017. Christoph Ploß (31), CDU-Kreischef in Nord, ist ebenfalls Mitglied der Jungen Union. Der Landesverband begrüßt seine Kandidatur auf Platz 4 der Landesliste.

Dazu der Landesvorsitzende der Jungen Union Hamburg, Carsten Ovens MdHB (35):

„Der rot-grüne Senat verspricht viel, setzt aber wenig um. Die so oft betonte ökologische Verantwortung kann doch gar nicht eingehalten werden, wenn es schon an so banalen Dingen wie der Bio-Tonne scheitert. Statt sich um fiktive Probleme wie Kaffeekapseln zu kümmern, sollte der Senat endlich in der Realpolitik ankommen! Das gilt insbesondere auch in der Ausbildung von Kindern und Schülern, die an die real existierenden Lebensbedingungen anpasst werden muss. Hier verschläft Hamburg die Zukunft, wenn nicht endlich auch digitale und finanzmarktpolitische Inhalte in den Schulunterricht aufgenommen werden. Dazu gehören zum Beispiel die sozialen Medien, denn ein verantwortungsbewusster Umgang mit diesen kann Kindern viele Chancen eröffnen. Ein zukunftsgerichtetes Unterrichten schließt solche Aspekte ein! Damit diese Interessen, die Interessen der jungen Generation, auch bundesweit auf Gehör stoßen können, unterstützen wir die jungen Kandidaten bei der Bundestagswahl. Beide haben durch ihr langjähriges Engagement gezeigt, dass sie sich für Hamburg und für Deutschland einsetzen.“