Jan 27 2017

Tag des Gedenkens an die Holocaust-Opfer des Nationalsozialismus: Gedenktage und Mahnmäler wichtiger Bestandteil unserer Erinnerung


Am 27. Januar ist der Gedenktag für die Holocaust-Opfer des Nationalsozialismus. Angesichts jüngster Äußerungen des AfD-Mitglieds Björn Höcke sollte dieser Gedenktag in diesem Jahr einen großen Raum einnehmen, um ein Zeichen gegen eine solche Geschichtsvergessenheit zu setzen. Auch die Berufung eines Vertreters der antisemitischen Organisation BDS auf eine Gastprofessur an einer Hamburger Universität gibt Anlass, sich der Grausamkeiten des Nationalsozialismus zu erinnern.

Dazu Carsten Ovens (35) MdHB, Landesvorsitzender der Jungen Union Hamburg:

„Heute gedenken wir der Holocaust-Opfer des Nationalsozialismus, dem dunkelsten Kapitel in der Deutschen Geschichte. Es ist erschreckend zu sehen, dass wir wieder an einem Punkt sind, an welchem einzelne Politiker und politische Gruppierungen offen versuchen, das Gedankengut von damals wieder salonfähig zu machen. Die Äußerungen von Björn Höcke sind inakzeptabel und beschämend und zeigen uns, wie wichtig es immer wieder ist an die Folgen des Nationalsozialismus zu erinnern. Die AfD hat durch das Bekenntnis zu Höcke einmal mehr ihr wahres Gesicht gezeigt. In Deutschland darf dem Antisemitismus kein Platz gegeben werden. Das schließt auch Vertreter von antisemitischen Organisationen wie BDS ein. Die Junge Union Hamburg schließt sich deshalb der parteiübergreifenden Kritik an der inakzeptablen Berufung von Prof. Esack als Gastprofessor der Hamburger Akademie der Weltreligionen an. 

Gedenktage und Mahnmäler sind ein wichtiger Bestandteil unserer kollektiven Erinnerung an die Opfer von damals, und sie sind heute wichtiger denn je.“